Audi-A6L-Montage im chinesischen Changchun. - Bild: Audi

Audi-A6L-Montage im chinesischen Changchun. - Bild: Audi

In den ersten drei Monaten des Jahres hat die Audi AG ihr bestes Quartalsergebnis in China (inklusive Hongkong) erzielt und insgesamt 51.449 Fahrzeuge ausgeliefert – ein Plus von 77 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2009. Damit behauptet Audi nach eigenen Angaben klar die Spitzenposition im chinesischen Premiummarkt.

Die lokal produzierten Automobile verzeichneten einen Zuwachs von insgesamt 70 Prozent. Der Audi A4L, die erste Langversion einer Mittelklasse-Limousine in China, erreichte einen neuen Rekord von 13.787 Auslieferungen an Kunden, dies entspricht einem Plus von 213 Prozent. Der in Changchun ebenfalls als Langversion produzierte A6 legte um 35 Prozent auf 28.984 Auslieferungen zu. Der Audi Q5, der seit Ende des Jahres lokal produziert wird, startete mit 1.171 verkauften Autos erfolgreich in den Markt.

Überdurchschnittlich entwickelte sich der Absatz der importierten Automobile der Marke – er stieg um 145 Prozent auf 6.898 Autos. Besonders positive Ergebnisse erzielten dabei der Audi Q7 mit 2.294 verkauften Einheiten (plus 57 Prozent) sowie das A5 Coupé mit einem Zuwachs von 87 Prozent auf 339 Autos.

„Mit diesem Ergebnis bauen wir unsere Marktführerschaft im Premiumsegment in China weiter aus“, sagt Peter Schwarzenbauer, Audi-Vorstand für Marketing und Vertrieb. „Unsere Produktstrategie für China hat sich sowohl bei den lokal produzierten als auch bei den importierten Fahrzeugen als richtig erwiesen“.

Audi ist seit 1988 auf dem chinesischen Markt vertreten und produziert in Changchun gemeinsam mit dem Joint Venture-Partner FAW den Audi A4L, den Audi A6L sowie den Audi Q5. Im Jahr 2009 hat Audi in China insgesamt 158.941 Autos verkauft.