Nach 10 Monaten bereits 100.000 Autos produziert: Bei Dongfeng Peugeot Citroen läuft es derzeit.

Nach 10 Monaten bereits 100.000 Autos produziert: Bei Dongfeng Peugeot Citroen läuft es derzeit. Bild: PSA

“Wir wollen in südasiatischen Ländern wie Malaysia, Indonesien und Vietnam expandieren”, kündigte der für die Region zuständige Manager Grégoire Olivier in der Wirtschaftswoche an. Die Automärkte außerhalb Chinas und Japans gelten auch bei anderen Anbietern als zukunftsträchtig. “Dort haben japanische Unternehmen bisher eine Vormachtstellung, aber es gibt eine wachsende Mittelschicht und damit ein großes Potenzial”, sagte Olivier mit Blick auf die Marken Peugeot und Citroën.

PSA hatte sich nach langer Absatzkrise zuletzt wieder optimistischer gezeigt. Der Hersteller habe insgesamt ein großes Potenzial, sagte Vorstandschef Carlos Tavares Anfang Oktober beim Pariser Autosalon. Im ersten Halbjahr 2014 betrug der Gewinn im laufenden Geschäft 477 Millionen Euro – nach 100 Millionen Euro Verlust vor einem Jahr.

Auch der Konkurrent Volkswagen will in Südostasien zulegen – vor allem angesichts des dort noch tonangebenden Rivalen Toyota. Die Wolfsburger wollen in der Region in absehbarer Zeit in Eigenregie produzieren. Bisher lässt VW im sogenannten Asean-Raum rund um Thailand und Indonesien nur einige teilzerlegte Modelle von zwei örtlichen Partnern montieren – ist also auf Hilfe angewiesen.

Generell weiten viele Autobauer derzeit ihr Interesse von den großen BRIC-Schwellenländern (Brasilien, Russland, Indien, China) auf zusätzliche Märkte in Asien, Südamerika und Afrika aus.

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dpa/ks