AVL Tech Center in Kawasaki, Japan

Das neue AVL Tech Center in Japan wurde mit dem Ziel konzipiert, Entwicklungszeit und -kosten zu reduzieren und wird Engineering-Dienstleistungen anbieten, die sich auf den gesamten Antriebsstrang beziehen. Bild: AVL

Wie AVL mitteilt, verfügt das Center über ein Team mit 60 Experten, das in den Bereichen Design, Simulation, Entwicklung und Kalibration spezialisiert ist, und wurde vor allem in Hinblick auf noch mehr Kundennähe ausgelegt. Ausgestattet mit modernster Mess- und Simulationstechnik sowie Know-how aus dem globalen AVL-Netzwerk werde man OEMs und Zulieferer dabei unterstützen, gemeinsam zukunftssichere Antriebe zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen Japans gerecht werden, heißt es. AVL CEO Helmut List: „Mit dem neuen Tech Center für moderne Antriebstechnik ist AVL noch näher bei unseren japanischen Kunden. Durch Synergien zwischen Engineering, Simulation und Testen wird das neue Center wesentlich zum Erfolg in der Entwicklung zukunftssicherer Antriebssysteme beitragen.“

Das Tech Center verfügt zunächst über einen Antriebsstrangprüfstand und zwei Motorprüfstände. Weitere Motor-, Antriebsstrang- und Rollenprüfstände folgen in späteren Ausbauphasen. Damit haben OEMs laut AVL die Möglichkeit, Motoren mit originalen Abgassystemen sowie Antriebsstränge zu testen und in modernsten Umgebungen virtuelle Tests durchzuführen, um auch künftig den strengsten Anforderungen gerecht zu werden. Zu den Engineering-Services des neuen AVL Tech Centers gehören beispielsweise Performanceund Emissionskalibrierung, On-Board-Diagnose Systemkalibrierung, Fahrbarkeitskalibration sowie Benchmarking und modellbasierte Entwicklung für alle Arten des Antriebsstranges – darunter Hybrid- und rein elektrische Antriebe. SOP Applikationsdesign, System- und Komponentenanalyse und ein kompetentes Projektmanagement-Team sind laut den Engineering-Experten weitere Stärken des neuen Tech Centers. „Mit unserem Entwicklungsteam in Kawasaki, das zu mehr als 90 Prozent aus lokalen Experten besteht, verstehen wir die japanischen Entwicklungsprozesse und Bedürfnisse noch besser und können somit noch effizienter und treffsicherer mit unseren Kunden zusammenarbeiten“, so AVL Japan General Manager Harald Alge.