Lada Niva Produktion

AvtoVAZ will seine Fahrzeuge künftig auch in Syrien anbieten. Bild: AvtoVAZ

Das geht aus einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur TASS hervor. Demnach will AvtoVAZ-Boss Bo Andersson auch in den Libanon Fahrzeuge exportieren. Wann der Autobauer mit der Ausfuhr in die beiden krisengeschüttelten Länder im Nahen Osten starten will, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch über das Exportvolumen liegen keine Zahlen vor.

Darüber hinaus plant der russische OEM seine Exportzahlen in Ägypten zu verdoppeln: 6.000 Autos wollen die Russen dieses Jahr dorthin verschiffen. Ohnehin ist der Autobauer in dem Land am Nil schon gut vertreten. So verfügt AvtoVAZ laut Daten des Analyse-Instituts IHS über ein Werk in Kairo. Dort produziert das Unternehmen Fahrzeuge der Marke Lada. Des Weiteren montieren die ägyptischen AvtoVAZ Werker Modelle der chinesischen OEMs BYD und King Long.

In einer ersten Einschätzung beurteilen die Marktbeobachter von IHS, den Schritt, die Ägypten-Aktivitäten zu verstärken als durchaus sinnvoll. Schließlich befindet sich das Land auf dem Weg zu wirtschaftlicher Stabilität, weshalb die Auto-Nachfrage kurz- bis mittelfristig weiter anziehen werde. Das haben auch schon andere OEMs erkannt. So bringen auch Ford und Fiat in Ägypten neue Modelle auf den Markt.