BMW X5 breit

BMW "Made in USA": In Spartanburg bauen die Münchner die SUVs X5 und X6 sowie seit Herbst 2010 auch den X3. - Bild: BMW

So könnten Engpässe in der SUV-Produktion ausgemerzt werden, wie Vorstandschef Norbert Reithofer am Dienstag in einer Telefonkonferenz sagte. Außerdem sei die Produktion einer Limousine dort denkbar.

Eine endgültige Entscheidung ist laut dem Manager allerdings noch nicht gefallen. Ein Argument für einen weiteren Ausbau des Standorts sei die demografische Entwicklung in den USA. Diese sei dort so gut wie in kaum einem anderen Industrieland.

In diesem Jahr liegt die Produktionskapazität in dem Werk im US-Bundesstaat South Carolina nach Aussage von Reithofer bei etwa 270.000 Fahrzeugen. 2012 sollen es dann 300.000 sein.

In Spartanburg laufen seit 1994 BMWs vom Band. Aktuell bauen die Münchener dort die SUVs X5 und X6 sowie seit Herbst 2010 auch den X3. Im vergangenen Jahr fertigten die rund 4.000 Mitarbeiter vor Ort gut 159.000 Wagen. Die sportlichen Geländewagen sämtlicher (Premium-)Hersteller sind seit Monaten besonders gefragt und haben lange Lieferzeiten.

Montagewerk in Brasilien geplant

Der Aufbau eines Montagewerks in Brasilien zeichnet sich indes immer stärker ab. BMW-Chef Reithofer bezeichnete die Wahrscheinlichkeit dafür am Dienstag als hoch. Eine endgültige Entscheidung sei im Herbst zu erwarten. Zur Frage, ob später der Ausbau eines Montagewerks zu einer vollständigen Produktion realistisch sei, wollte sich der Manager nicht äußern. BMW investiert derzeit stark in den Ausbau des ausländischen Produktionsnetzes, um die Abhängigkeit von ungünstigen Wechselkursentwicklungen zu reduzieren.

Dow Jones Newswires/kru