Quelle: BMW

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Für die Kernmarke entschieden sich im Oktober 107.789 Käufer (plus zwölf Prozent), für den Mini 20.525 (plus sechs Prozent). Vertriebsvorstand Ian Robertson sagte, angesichts der Erfolge der neuen Modelle wie des X1, des neuen 5er oder des Mini Countryman erwarte der Konzern weiterhin ein zweistelliges Verkaufsplus in den verbleibenden Monaten bis zum Jahresende.

Starkes Wachstum der 5er-Reihe lässt den Absatz der Münchener im Oktober 2010 weiter steigen. - Bild: BMW

Die Marke BMW setzte im Oktober 107.789 (Vohrjahreszeitraum: 95.867) Fahrzeuge ab und wuchs damit um 12,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden damit bereits über eine Million BMW an Kunden ausgeliefert, genauer 1.000.514 Einheiten oder plus 14,6 Prozent) Getrieben wurde der Oktober-Absatz vor allem durch das weiterhin starke Wachstum der 5er-Reihe mit plus 54,8 Prozent auf 23.810 Einheiten gegenüber Oktober 2009, dem 5er-GT  mit 2.480 Einheiten und dem neuen X1, der im abgelaufenen Monat 10.162-mal an Kunden ausgeliefert wurde. Auch die anderen Produkte der X-Familie blieben auf Erfolgskurs. Der Absatz des BMW X5 wuchs um 8,5 Prozent auf 8.578 Fahrzeuge und die Auslieferungen des BMW X6 legten um 11,7 Prozent auf 3.827 Einheiten zu.

Im Berichtsmonat steigerte die BMW Group erneut ihren Absatz in den größten Märkten Deutschland, USA und China. In Deutschland legten die Zulassungen um 4,8 Prozent auf insgesamt 23.220 Fahrzeuge zu. In einem Gesamtmarkt, der seit Jahresbeginn um 27 Prozent gesunken ist, baute die BMW Group ihren Marktanteil seit Beginn des Jahres um 2,4 Prozentpunkte auf insgesamt neun Prozent aus.

Auch in den USA setzte die BMW Group trotz der konjunkturellen Unsicherheiten ihren Wachstumskurs fort. Im Oktober kletterte der Absatz der BMW Group um 12,6 Prozent auf 23.222 Einheiten. Per Oktober stiegen die Verkäufe um 7,7 Prozent auf 215.274 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini.

China, drittgrößter Markt der BMW Group, blieb auch im Oktober ein starker Motor für das Unternehmenswachstum. In der Volksrepublik wuchsen die Verkäufe an Kunden um 43,7 Prozent auf 13.738 Einheiten. Nach den ersten zehn Monaten des Jahres betrug der Absatz 135.564 Fahrzeuge, ein Wachstum von 88,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Dank der großen Nachfrage in der Volksrepublik und der Erholung des krisengebeutelten US-Marktes legten die Verkaufszahlen von BMW im bisherigen Jahresverlauf um insgesamt um 13 Prozent auf 1,19 Millionen Autos zu. Besonders stark entwickelten sich die Verkäufe der blau-weißen Kernmarke (plus 15 Prozent auf 1,0 Millionen Wagen).

Für dieses Jahr peilt BMW ein Absatzwachstum von rund zehn Prozent auf mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge an. Im Krisenjahr 2009 hatten die Bayern unter der Wirtschaftskrise und speziell dem Einbruch des US-Marktes gelitten und insgesamt 1,29 Millionen Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce verkauft. Das entsprach einem Minus von gut einem Zehntel.

gw/mit Material von Dow Jones Newswires