Softwareentwicklerin der Robert Bosch Engineering and Business Solutions Bangalore bei ihrer Arbeit.

Softwareentwicklerin der Robert Bosch Engineering and Business Solutions Bangalore bei ihrer Arbeit. In Bangalore hat Bosch insgesamt mehr als 9 000 Beschäftigte, hauptsächlich in der Dieselfertigung und Softwareentwicklung. - Bild: Bosch

Bosch setzt damit auf einen Automobilmarkt, in dem es alles andere als rund lief, die Autoverkäufe sanken zuletzt. “Indien wird für die Bosch-Gruppe weiterhin eine zentrale Rolle spielen, auch wenn die nächsten Jahre angesichts des zuletzt rückläufigen Automobilabsatzes in dem Land einige Herausforderungen mit sich bringen”, sagte Peter Tyroller, zuständiger Bosch-Geschäftsführer für die Region Asien-Pazifik.

Das Research and Technology Center (RTC) Bangalore ist fokussiert auf die Entwicklung vernetzter Technologien für das Internet der Dinge und Dienste. Weitere Schwerpunkte sind der Entwurf softwareintensiver Systeme sowie die Bildverarbeitung (Image Processing). Das Forschungszentrum ist Teil des zweitgrößten Entwicklungsstandorts der Bosch-Gruppe mit insgesamt 10.500 Forschern und Entwicklern. Ein Beispiel für die lokale Entwicklung bei Bosch ist die für den indischen Markt entwickelte Motorsteuerung für Zweiräder, die es inzwischen auch in Europa gibt.

Bosch beschäftigt in Indien rund 26.000 Mitarbeiter an zehn Produktions- und sieben Forschungs- und Entwicklungsstandorten. 2012 erlöste das Unternehmen dort 1,5 Milliarden Euro. Mittel- und langfristig rechnet das Unternehmen mit einem stabilen Wachstum in der Region. Insgesamt erwirtschaftete Bosch im vergangenen Jahr mit 281.000 Mitarbeitern Umsätze von 46,4 Milliarden Euro.

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Dow Jones Newswires/Andreas Karius