Nissan Juke

Nissan hat für die Produktion seines neuen Juke SUV der zweiten Generation in seinem Werk Sunderland/GB 100 Mio. GBP (120 Mio. US-Dollar) investiert. Bild: Nissan

Zu dem Invest gehören unter anderem 27 neue Werkzeugsätze, die in der Druckerei installiert wurden und vier neue Spritzkabinen in der Lackiererei, um die jetzt verfügbaren zweifarbigen Körperfarbkombinationen zu ermöglichen. Außerdem wurden am britischen Standort rund 5.000 Stunden Schulung für die Mitarbeiter absolviert. Gleichzeitig warnte der Vorsitzende von Nissan Europe, Gianluca de Ficchy, dass ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union das Geschäftsmodell in der Region gefährden würde.

Der Topmanager wurde von der Agentur AFP mit den Worten zitiert: „Wenn ein No-Deal-Szenario die plötzliche Anwendung der WTO-Zölle bedeutet, wissen wir, dass unser Geschäftsmodell in diesem Fall nicht nachhaltig für die Zukunft ist. Unsere Branche arbeitet mit geringeren Margen. Wenn wir in einer Situation sind, in der wir morgen 10 Prozent Exportzölle auf 70 Prozent unserer Produktion erheben müssen, ist das gesamte Geschäftsmodell von Nissan Europe in Gefahr. Deshalb arbeiten wir weiterhin mit allen Szenarien.“