Elektromobilitaet_China_Chery_Gac

Das Angebot an Elektroautos in China wächst weiter. Zur Autoshow Shanghai kommt der Trumpchi GE3 von GAC dazu; auch die Produktionskapazität steigt weiter. Bild: GAC

Zwar dürfte 2017 angesichts gekürzter Fördermittel ein eher schwieriges Jahr für die Elektromobilität in China werden. Dessen ungeachtet bauen heimische Marken weiter  massiv Produktionskapazitäten für E-Autos auf. Jüngste Beispiels sind die Aktivitäten von Chery Automobile und GAC. Wie Automotive News China schreibt, eröffnet Chery bereits im Mai sein neues Werk für Elektroautos in Deszhou. Die Kapazität dort liegt bei 100.000 Einheiten pro Jahr. Erste dort gebaute Elektromodelle werden die Kleinwagen Chery eQ und eQ1.

Noch mindestens eine Nummer größer fallen die Aktivitäten bei GAC aus. Die in Bau befindliche neue NEV-Fertigungsstätte des Autobauers hat eine Produktionskapazität von bis zu 200.000 Einheiten jährlich. GAC ist unter anderem mit der Submarke Trumpchi gut am chinesischen Elektroauto-Markt positioniert. Kurz nach der Autoshow im April in Shanghai startet GAC den Verkaufsstart des Trumpchi GE. Das Auto ist der Elektro-Ableger des SUV GS3 und war auch bei der Autoshow in Detroit im Januar zu sehen. Wichtigstes E-Modell im Stall von GAC bleibt die EV-Variante des GS4.

Laut einer Prognose von IHS Markit steigt der EV-Absatz von Chery von 25.000 Einheiten in diesem Jahr auf über 40.000 Einheiten bis 2020. GAC dürfte 2020 bei knapp 75.000 verkauften E-Modellen pro Jahr liegen.