BMW X4 M40d xDrive

Auch der BMW X4 dürfte unter der Strafsteuer leiden. Er wird allein in Spartanburg / USA gebaut und von dort in die USA importiert.

| von Stefan Grundhoff

China hat zum 1. Juli seine Einfuhrzölle für Autos von 25 auf 15 Prozent gesenkt und reduzierte auch die Strafsteuern auf Autoteile von 10 auf 6 Prozent. Für Autohersteller, die ihre Fahrzeuge aus den USA nach China importieren, wird der Steuernachlass jedoch nur von kurzer Dauer sein, denn die Vereinigten Staaten wollen ab 6. Juli chinesische Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar mit einer Strafsteuer von 25 Prozent belegen. Für diesen Fall will die chinesische Regierung als Vergeltungsmaßnahme US-Importe mit einem Einfuhrzoll von 25 Prozent verteuern. 

Diese Handelsspannungen zwischen den USA und China werfen einen Schatten auf den größten und dynamischsten Automobilmarkt der Welt. Die unsichere Situation des eskalierenden Handelskampfes wird dabei nicht nur den globalen Herstellern schaden, die ihre Fertigungskapazitäten in China ausbauen, sondern es wird es auch Firmen, die mit schleppenden Verkäufen zu kämpfen haben, noch schwerer machen. Ford wird in diesem Zusammenhang bei seinen Lincoln-Verkäufen betroffen sein, da der populäre MKC und sein Continental in China importiert werden. Auch Premiummarken wie Mercedes, BMW und Tesla müssen sich auf ein Zollproblem einstellen. Derzeit werden in den USA die in China verkauften Mercedes GLE und GLC sowie die Modelle BMW X4, X5 und X6 hergestellt. Darüber hinaus denkt Tesla über eine Produktionsstätte in Shanghai / China nach.

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