Samuelsson Chengdu breit

Volvo-Chef Hakan Samuelsson will den schwedischen Autobauer auch in den USA wieder auf Kurs bringen. - Bild: Volvo

Nach Medienberichten gab Volvo Cars North America jetzt seine Pläne gegenüber US-Händlern bekannt. Demnach will Volvo mit dem neuen SUV XC90, der 2014 auf den Markt kommt, und einer neuen Werbestrategie den Absatz binnen drei bis vier Jahren auf über 100.000 Einheiten steigern.

Weltweit will die Geely-Tochter seinen Absatz bis etwa 2020 von 400.000 auf 800.000 Einheiten verdoppeln. Laut den IHS-Experten hat der Autobauer mit seinen Plänen für Nordamerika gute Chancen, sollte sich der Autobauer wieder auf seine Kernkompetenzen Sicherheit und Technologie besinnen.

Export von Fahrzeugen in die USA geplant

Weiterhin plant der schwedische Autobauer seine Fahrzeuge möglicherweise von China nach Nordamerika zu exportieren. Laut Volvo-Chef Hakan Samuelsson sei es nicht wichtig, ob für die USA bestimmte Modelle wie bisher aus Gent kämen oder aus China, da in beiden Werken der gleiche Qualitätsstandard gelte. Erst vor wenigen Tagen hatte Volvo im neuen Werk in Chengdu die Produktion des für den chinesischen Markt bestimmten Volvo S60 L gestartet.

In seinem Investmentplan für die nächsten fünf Jahre kündigte das Unternehmen bereits neue Motoren, Modelle und ein globales Marketingkonzept an. So soll Volvo wieder als Nummer eins in Sachen Sicherheit wahrgenommen werden.

In den USA waren in den vergangenen Jahren die Volvo-Verkaufszahlen dramatisch eingebrochen. Verkaufte der schwedische Hersteller 2004 noch 139.000 Autos, waren es in diesem Jahr (Stand Ende Oktober) gerade mal rund 52.000 Einheiten.

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IHS/Felicitas Heimann