Audi China Thumb

Auch der Ingolstädter Premiumautobauer Audi wird sich ein großes Stück des Wachstums im chinesischen Automarkt abschneiden. - Bild: Audi

IHS rechnet laut der aktuellen Jahresprognose mit einem weiteren Anstieg der Fahrzeugproduktion in China von 18,8 Millionen Einheiten auf 20,3 Millionen im laufenden Jahr und 22,6 Millionen im Jahr 2014. Im selben Zeitraum ist die Fahrzeugproduktion in Europa weiter rückläufig. 2012 waren die Produktionszahlen in Europa um 4,7 von 20,2 Millionen auf 19,2 Millionen abgerutscht. 2013 erwartet IHS einen weiteren Rückgang auf 18,6 Millionen, bevor dann 2014 eine Erholung auf 19,4 Millionen einsetzt.

IHS rechnet in Europa erst 2014 mit einer Erholung

Die Fahrzeugproduktion entwickelt sich innerhalb Europas regional unterschiedlich: Während in Zentral- und Osteuropa Kapazitäten hochgefahren werden, geht die Produktion in Westeuropa weiter zurück. Die weltweite Fahrzeugproduktion wird laut IHS von 79.7 Millionen in 2012 auf 81.7 Millionen in diesem Jahr wachsen. Die höchsten Zuwachsraten sieht das Beratungsunternehmen in China (+ 1,6 Millionen Einheiten), in den USA (+ 600.000 Einheiten) und Südasien (+ 430.000 Einheiten). Bereits im Jahr 2017 soll die Grenze von 100 Millionen produzierten Fahrzeugen geknackt werden. Die Wachstumsdynamik im globalen Autogeschäft werde dabei fast alleine von China getragen.

China bleibt der automobile Wachstumsmotor

Insgesamt geht IHS für 2013 von einem weltweiten Wachstum des Autogeschäfts von rund zwei Prozent. Während für die Eurozone ein weiteres Minus von 0,2 Prozent prognostiziert wird, bleiben China (+ acht Prozent) und die USA (+ 1,7 Prozent) sowie die Emerging Markets die Wachstumstreiber. Für die Eurozone sieht IHS die Talsohle erreicht und rechnet mit einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte.

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Frank Volk