Auf Chinas Straßen

Am stärksten betroffen von der chinesischen Nachfrageschwäche ist Volkswagen mit seinen Mittelklasseautos in der Volksrepublik. Bild: Tim Adler/press-inform

| von Roswitha Maier

Im Vormonat hatte es kurzzeitig eine Aufwärtstendenz gegeben, nachdem es seit Mitte 2018 nur nach unten gegangen war. Im Gesamtjahr steht bei den Verkäufen von Limousinen, Minivans, SUVs und kleineren Nutzfahrzeugen nun ein Minus von 8,7 Prozent auf 11,64 Millionen Autos zu Buche. Chinas Marktführer Volkswagen hatte bereits mit den guten Juni-Zahlen auf einen Sondereffekt wegen geänderter Zulassungsvorgaben verwiesen und sich skeptisch gezeigt, ob der Markt nachhaltig zu Wachstum zurückkehren würde.

Die Schwäche am chinesischen Markt, der einst für satte Wachstumsraten sorgte, liegt den Autobauern zufolge unter anderem am seit längerem schwelenden Zollstreit zwischen den USA und Peking, der Kunden vom Autokauf zurückhält. Experten verweisen darauf, dass auch die chinesische Konjunktur nicht mehr so stark wächst wie in den Vorjahren. Am stärksten betroffen von der chinesischen Nachfrageschwäche ist Volkswagen mit seinen Mittelklasseautos in der Volksrepublik. Daimler  und vor allem BMW kommen mit ihren Premiumwagen beim Absatz bisher gut durch die Flaute.