BMW China breit

Um weitere zehn Jahre verlängerte BMW seine Partnerschaft mit Brilliance. Bild: BMW Group

Brilliance steigerte den Gewinn im ersten Halbjahr vorläufigen Daten zufolge um 79 Prozent auf 3,63 Milliarden Chinesische Yuan oder rund 590 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen warnte allerdings am Dienstag auch vor einem härteren Wettbewerb und den Folgen, die sich aus dem strikten Vorgehen Pekings gegen ausländische Autobauer ergeben.

Die Brilliance China Automotive Holdings arbeitet in dem Wachstumsmarkt mit der BMW AG zusammen. Zusätzlich zu Fahrzeugen der Marke BMW produziert Brilliance Kleinbusse und Autoteile, die unter der eigenen Marke verkauft werden. Im Juli hatten die Münchener, die zuletzt ebenfalls mit starken Gewinnsteigerungen geglänzt haben, den Vertrag mit den Chinesen bis zum Jahr 2028 verlängert.

Mittlerweile sind über dem boomenden China-Geschäft allerdings dunkle Wolken aufgezogen. BMW steht dabei wie viele andere ausländische Autobauer im Visier der chinesischen Behörden, die Vorwürfen über zu hohe Preise nachgehen. Wegen des Drucks haben beispielsweise BMW oder auch Mercedes-Benz die Preise für Ersatzteile gesenkt.

Brilliance warnte nun, dass die jüngsten Entwicklungen für Autobauer im Premiumsegment eine Herausforderung darstellten. Zudem dürfte es künftig in dem Segment einen schärferen Wettbewerb geben.

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Colum Murphy, Dow Jones Newswires/ks