Rund 150 der 180 Mitarbeiter des Werks wurden und werden professionell geschult, um sie fit für die berufliche Zukunft zu machen und Arbeitsplätze zu sichern. „Unseren Mitarbeitern wird dabei zusätzliches Know-how vermittelt. Das gibt ihnen ein vielseitiges Rüstzeug, um unsere technologisch immer anspruchsvolleren Produkte zu fertigen und neue Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen“, sagt Heinz-Gerhard Wente, Vorstandsvorsitzender der ContiTech AG. „So unterstützen wir das lebenslange Lernen, von dem Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen profitieren.“

Auch persönliche Gründe spielen bei der Weiterbildung eine große Rolle: „Unsere Mitarbeiter verfügen künftig über eine bessere Ausbildung, die ihre Zukunft sicherer macht“, sagt Dr. Thomas Johannsen, Geschäftsbereichsleiter von ContiTech Air Spring Systems. „Spätestens wenn die Wirtschaft wieder ihr altes Niveau erreicht hat sind diese Qualifikationen gefragt.“

Das Fortbildungskonzept ist Teil des ungarischen Wirtschaftsprogramms TÁMOP (Operative Program of Social Renovation). Es wird von der Europäischen Union mit 500.000 Euro gefördert. Auf dem Stundenplan stehen Themen wie Kunststoffproduktion, Kommunikation, Fremdsprachen oder Sicherheit. Insgesamt werden 20 verschiedene Fortbildungen und Trainings angeboten und über 400 Zertifikate an die Mitarbeiter vergeben. Auch an ContiTech Standorten in anderen Ländern wurden in den vergangenen Monaten verschiedene Weiterbildungsinitiativen gestartet.