Jerome Olive breit

Jerome Olive: "Mit Dacia haben wir ein neues Segment aufgemacht und sind darin sehr erfolgreich." - Bild: Jürgen Mainx

 

Wie Dacia-Chef Jérome Olive gegenüber dem Branchenmagazin AUTOMOBIL PRODUKTION sagte, sieht der Hersteller große Absatzchancen speziell für den Dacia Duster in den afrikanischen Wachstumsmärkten Ghana, Nigeria und Angola.

Die Fahrzeuge für diese Länder könnten im neuen Dacia-Werk in Marokko gebaut werden. Zwar gab der Dacia-Chef keine konkrete Wachstumsprognose für die Low-Cost-Marke, mit Blick auf das aktuelle Produktportfolio sei diese aber für ein “kraftvolles Wachstum gerüstet”.

Mittelfristige Konkurrenz aus China

Wie Olive im Interview mit der AUTOMOBIL PRODUKTION sagte, rechnet er im Bereich des Wachstumssegments der Low-Cost-Fahrzeuge mittelfristig mit ernstzunehmender Konkurrenz aus China, gab sich dabei aber selbstbewusst. Mit der bereits erreichten Marktposition, brauche Dacia neue Konkurrenz nicht zu fürchten: “Mit Dacia haben wir ein neues Segment aufgemacht und sind darin sehr erfolgreich. Wir sind stark aufgestellt und können uns aus einer offensiven Position heraus weiter entwickeln.”

Die rumänische Marke schreibt seit Jahren eine der großen Erfolgsstories in der Automobilindustrie. Wurden im Jahr 2004 gerade mal 22.833 Fahrzeuge verkauft, waren es in diesem Jahr bislang, Stand Ende November, knapp 387.000 verkaufte Einheiten. Auch 2013 steuert Dacia auf einen neuen Rekord zu. So wurden Stand Ende Oktober rund 315.000 Fahrzeuge mit dem Dacia-Logo verkauft. Zählt man noch die Modelle hinzu, die hauptsächlich außerhalb Europas als Renault am Markt sind, fällt in diesem Jahr die Grenze von einer Million verkauften Autos.

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Frank Volk