Dieter Zetsche

Daimler-Chef Dieter Zetsche will mit dem Einstieg gemeinsam die Chancen und Potenziale des chinesischen Automobilmarkts voll ausschöpfen. - Bild: Daimler

Wie der Dax-Konzern am Freitag in Stuttgart mitteilte, übernimmt Daimler einen Anteil von 12 Prozent an den Chinesen.

Der Vertrag sieht demzufolge zufolge vor, dass Daimler zwei Sitze im Verwaltungsgremium vom BAIC Motor genannten Pkw-Arm des Autoherstellers erhält. Im Gegenzug bekommt BAIC künftig mit 51 Prozent die Mehrheit an dem Gemeinschaftsunternehmen Beijing Benz in Peking, wo bereits heute die C- und E-Klasse sowie der Geländewagen GLK gebaut werden.

Daimler-Chef Dieter Zetsche bezeichnete den Einstieg als Bekenntnis, “gemeinsam die Chancen und Potenziale des chinesischen Automobilmarkts voll auszuschöpfen”.

Schwaben suchen weiter den Anschluß

In China, neben den USA der wichtigste Absatzmarkt der Welt, fährt Daimler den Konkurrenten BMW und Audi derzeit hinterher. Bis spätestens 2020 will Daimler-Chef Dieter Zetsche allerdings an den Bayern vorbeiziehen – weltweit.

Zuletzt hatten die Stuttgarter die in China bisher getrennt arbeitenden Vertriebsgesellschaften unter einem Dach zusammengelegt. Auch dabei arbeitet Daimler mit BAIC zusammen: Die neu gegründete Händlerorganisation ist ein Joint Venture mit dem chinesischen Partner. Zuvor hatte Daimler mit dem bisherigen Lkw-Manager Hubertus Troska ein allein für China zuständiges Vorstandsmitglied ernannt.

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Dow Jones Newswires/ntv/Guido Kruschke