Neben einer Zusammenarbeit bei Kleinwagenplattformen und Motoren erwägen beide Unternehmen auch eine kleine Kapitalbeteiligung von rund drei Prozent. Daimler würde dabei auf Aktien aus dem eigenen Treasury zurückgreifen, sagte eine mit der Situation vertraute Person gegenüber dem Handelsblatt. Daimler hält etwa 3,5 Prozent eigene Aktien.

Der Renault-Aufsichtsrat soll sich am 6. April zu einer Sondersitzung treffen, hieß es. Der Daimler-Aufsichtsrat beschäftigte sich bereits vergangene Woche auf einer außerordentlichen Sitzung mit dem Thema. Das nächste Treffen wird Angaben des Handelsblatts zufolge wohl am 13. April stattfinden. Eine endgültige Entscheidung über eine symbolische Überkreuzbeteiligung sei allerdings noch nicht gefallen. Sprecher von Renault und Daimler wollten die Informationen gegenüber der Zeitung nicht kommentieren.