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Batterieproduktion für E-Autos: Geht Li-Tec in eine neue Allianz mit Renault und NEC über? - Bild: Daimler

Dazu wolle der Autokonzern sein 2008 mit dem Industriekonzern Evonik gegründetes Gemeinschaftsunternehmen Li-Tec in eine Allianz mit Renault-Nissan und dem japanischen Elektronikkonzern NEC einbringen, berichtet das “manager magazin” am Donnerstag vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise. An dem 2008 gegründeten Batteriehersteller Li-Tec hält Evonik 50,1 Prozent, Daimler 49,9 Prozent.

Die Parteien verhandelten aktuell über die genaue Struktur des geplanten Joint Ventures. Daimler und Renault würden erwägen, selbst nur eine Minderheit der Anteile zu übernehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass der neue Batteriehersteller auch externe Kunden gewinnen könne, so das Magazin weiter. Daimler und der französische Autobauer kooperieren bereits bei verschiedenen Projekten, so unter anderem beim Kleinwagen Smart und dem Renault Twingo.

Ein Daimler-Sprecher sagte zu dem Bericht, dies seien Spekulationen, die der Konzern nicht kommentiere. Evonik Industries AG konnte am Vormittag zunächst noch keine Stellungnahme in der Sache abgeben. Vergangene Woche wurde berichtet, dass der Industriekonzern Evonik und Daimler vor dem Beginn der Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien für E-Autos stehen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke