US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump lässt seiner Ankündigung Taten folgen und verhängt auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium in die Vereinigten Staaten Strafzölle. Bild: Gage Skidmore /Flickr

Die Bundesregierung muss nach Ansicht der deutschen Wirtschaft schnell auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium reagieren. "Um eine Spirale des Protektionismus abzuwenden, sind Bundesregierung und EU gefordert, für das Welthandelssystem weiterhin einzustehen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Spitzenverbände zum Treffen mit Kanzlerin CDU-Chefin Angela Merkel am Freitag (9. März) in München.

Trump hatte zuvor in Washington zwei Proklamationen unterzeichnet, wonach in 15 Tagen Zölle in Höhe von 25 Prozent auf eingeführten Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium in Kraft treten - "sobald die Produkte unsere Grenze überschreiten", wie er sagte. Die EU erwägt Gegenmaßnahmen. Eine vorläufige Liste der EU-Kommission sieht Strafzölle auf US-Produkte wie Whiskey, Mais und Erdnussbutter vor.

Einen ausführlichen Bericht über die Strafzölle und ihre Folgen lesen Sie auf www.produktion.de.