Deutschland-Flagge am Borgward.

Alle deutschen Hersteller verzeichneten im April ein Minus bei den Zulassungen. Bild: Borgward

| von Jennifer Kallweit

Im vergangenen Monat wurden in Deutschland 290.697 Pkw neu zugelassen und damit 8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mitteilte. Im vergangenen Jahr waren die Osterfeiertage allerdings in den März gefallen. Seit Jahresbeginn gibt es auf dem deutschen Automarkt aber noch ein Zulassungsplus von 2,5 Prozent.

Alle deutschen Hersteller verzeichneten im April ein Minus bei den Zulassungen. Audi, BMW, Mercedes, VW und Opel mussten prozentual zweistellige Rückgänge einstecken. Der Anteil von Dieselantrieben sank auf 41,3 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 47 Prozent.

Besser entwickelten sich alternative Antriebsformen wie Elektroautos sowie Mischformen aus Verbrenner- und Elektromotor. Von Elektro- und Plugin-Hybrid-Antrieben wurden jeweils mehr als doppelt so viele Autos verkauft, die Stückzahlen blieben mit 1.413 und 2.174 Fahrzeugen aber weiter relativ gering.

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