Dieses Jahr sollen 50.000 Audi A1 in Brüssel vom Band laufen, 2011 dann 80.000. (Bild: Audi)

Dieses Jahr sollen 50.000 Audi A1 in Brüssel vom Band laufen, 2011 dann 80.000. (Bild: Audi)

Der Rahmen war dem Anlass entsprechend. Mit großem TamTam wurde der Startschuß für die Produktion des neuen Audi A1 im Werk Brüssel gegeben: Gemeinsam mit dem belgischen Premierminister Yves Leterme und Charles Picqué, Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt, haben der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG und Audi-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Martin Winterkorn sowie der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler heute den offiziellen Startschuss für die Produktion des Audi A1 gegeben. Bei einem Festakt am Audi-Standort Brüssel präsentierte das Unternehmen das neue Audi-Modell, das künftig in der belgischen Hauptstadt vom Band rollen wird.

„Der Produktionsstart des A1 und die Investition von 300 Millionen Euro in den Audi-Standort Brüssel sind ein klares Zeichen für die Autoindustrie in Europa: Wir sind hier wettbewerbsfähig, und das Auto ist und bleibt ein starker Motor für Wachstum und Innovationen“, betont Prof. Dr. Martin Winterkorn in seinem Grußwort vor hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft.

„Der A1 ist für unser Unternehmen ein wichtiger Meilenstein“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der AUDI AG, Rupert Stadler: „Zum einen betreten wir damit Neuland und präsentieren das erste Premium-Automobil im Kleinwagensegment. Zum anderen wird das neue Modell maßgeblich dazu beitragen, dass wir 2010 unsere Rekordmarke von einer Million verkauften Automobilen erneut erreichen und damit den Erfolgskurs fortsetzen.“ So rechne das Unternehmen im Schnitt mit einem jährlichen Produktionsvolumen von 100.000 Audi A1, kündigt Stadler an. Im Anlaufjahr 2010 seien zunächst 50.000 Automobile der Modellreihe geplant, im Jahr 2011 würden dann 80.000 A1 gebaut.

Mit seinen hohen Investitionen in den Standort hat der Automobilhersteller die Voraussetzungen geschaffen, um bei Audi Brussels künftig in zwei Schichten rund 500 Fahrzeuge am Tag bauen zu können und so das dynamische Wachstum der Marke langfristig fortzusetzen. Erneuerte Fertigungsbereiche, moderne Produktionsanlagen und ergonomische Arbeitsplätze – all dies bekamen die geladenen Gäste beim Produktionsstart im Werk Brüssel zu sehen. Neben der Geschäftsführung und dem Verwaltungsrat von AUDI BRUSSELS S.A./N.V. standen unter anderem Vertreter des Unternehmens, des Betriebsrats und der Gewerkschaften sowie Mitglieder des Europaparlaments auf der Gästeliste.

„Mit der Produktion des A1 übernimmt Audi Brussels im Unternehmen eine große Verantwortung – das ist Herausforderung und Chance zugleich“, unterstreicht Dr. Werner Widuckel. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates von Audi Brussels und Personalvorstand der AUDI AG zeigte sich davon überzeugt, dass der Standort optimal vorbereitet ist. Neben den Investitionen in die Infrastruktur hat das Unternehmen auch seine Mitarbeiter für die anstehende Aufgabe geschult. So wurden die neuen Arbeitsabläufe bei Audi Brussels in den vergangenen Monaten intensiv trainiert, damit der neue Audi A1 vom Produktionsstart weg den hohen Qualitäts­kriterien der Marke mit den Vier Ringen entspricht.

Das Werk im Stadtteil Forest wurde 1949 gegründet. Seit die AUDI AG im Jahr 2007 die Managementverantwortung für das Werk übernommen hat, wird dort der Audi A3 Sportback gebaut. Bis Ende 2009 lief dort zudem der VW Polo vom Band. Bei Audi Brussels arbeiten derzeit rund 2.200 Mitarbeiter.