Ein Wohnhaus mit Solarpanels und einem ladenden Elektroauto.

Menschen in Ein- oder Zweifamilienhäusern entscheiden sich doppelt so häufig für ein E-Auto. Bild: AdobeStock / slavun

Knapp 400.000 Elektroautos wurden im Jahr 2020 in Deutschland neu zugelassen – nahezu jeder siebte Neuwagen fährt damit elektrisch. Wer genau für den damit verbundenen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr verantwortlich ist, zeigt nun eine repräsentative Umfrage von KfW Research. Laut der Förderbank handelt es sich bei den 1,3 Prozent der deutschen Haushalte, die ein batterieelektrisches Auto oder einen Plug-in-Hybriden besitzen, gegenwärtig vor allem um Besserverdiener.

Haushalte mit überdurchschnittlichem Einkommen würden demnach dreimal so häufig, Menschen in Ein- oder Zweifamilienhäusern doppelt so oft auf E-Autos zurückgreifen. „Für das Gelingen der Verkehrswende muss die Elektromobilität jedoch in allen gesellschaftlichen Gruppen als eine attraktive Alternative etabliert werden“, so Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.

Neben jüngerem Alter und ländlichem Wohnsitz benennen die Studienautoren damit einen der wichtigsten Faktoren für den Umstieg auf ein Elektroauto – das nötige Kleingeld. Zugleich ist für 61 Prozent der Befragten der hohe Preis entsprechender Fahrzeuge ein Hauptargument gegen die Anschaffung, gefolgt von mangelnder Praktikabilität in Form ungenügender Ladeinfrastruktur und geringer Reichweite.

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