VW_Chinamarke_Jetta

Eines von drei Modellen, mit denen "Jetta", die neue China-Marke von VW noch 2019 in den Verkauf geht: der C-Segment SUV VS5, eine umgebadgte Variante des Seat Ateca. Bild: VW

Zumindest für die Öffentlichkeit ging das wie´s Brezel backen: Am 26. Februar war die neue China-Marke „Jetta“ von Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand des VW Konzerns, in Wolfsburg vorgestellt worden. Jetzt wurden in China die ersten drei Modelle, mit denen man die Absatzzahlen der jungen Marke in Schwung bringen will, offiziell vorgestellt. Es handelt sich um die neben dem bereits bekannten SUV VS5 und der Kompaktlimousine VA 3 um den SUV VS7. Hinter dem Kürzel VA3 verbirgt sich der Namensgeber der neuen Marke, der aktuelle Jetta. VS5 und VS7 sind umgebadgte Versionen der Seat-Modelle Ateca und Tarraco. Alle drei Fahrzeuge werden im Joint Venture Werk von VW und FAW in Chengdu gebaut, VS5 und VS7 auf dem MQB, der VA3 auf der älteren PQ25/26-Plattform produziert.

IHS Markit attestiert der neuen Marke hohes Wachstumspotenzial. Da VW die drei Modelle schnell in den Markt bringen kann, prognostizieren die Marktexperten einen Gesamtabsatz nahe 100.000 Einheiten noch im laufenden Jahr. Meistverkauftes Modell dürfte demnach mit großem Abstand der VA3 mit über 65.000 Einheiten sein, gefolgt von C-Segment SUV VS5 (über 20.000 Einheiten) und dem D-Segment SUV VS7 (knapp 12.000 Einheiten)   

Volkswagen will in China mit der neuen Marke Jetta sein Marktpotenzial noch stärker ausschöpfen. Mit der preislich unterhalb Volkswagen angesiedelten Marke, schielt man vor allem auf Käufer außerhalb der Metropolregionen wie Peking oder Schanghai. Besonders attraktiv sind diese Regionen einerseits, weil der Pkw-Bestand generell deutlich geringer ist als in den Metropolen, andererseits sich in diesen eher „ländlichen“ Regionen eine kaufkräftige Mittelschicht herausbildet.

  • Große Tablet Displays gehören in China zu einem modernen Cockpit

    Große Tablet Displays gehören in China zu einem modernen Cockpit. Bild: press-inform / Gomoll

  • Status zählt in China nach wie vor.

    Status zählt in China nach wie vor. Bild: Tim Adler / press-inform

  • Große Displays bei Byton

    Große Displays, wie hier bei Byton, demonstrieren in China technologische Überlegenheit. Bild: Byton

  • Haval

    Haval will den deutschen Autobauern das Leben schwermachen. Bild: press-inform / Gomoll

  • ZF China

    Der wechselhafte chinesische Markt macht es auch für Zulieferer schwer. Bild: press-inform / ZF

  • Konnektivität

    Konnektivität ist in China im Zukunft ein Eckpfeiler des Verkaufserfolges. Bild: Tim Adler / press-inform

  • Chinesischer Automarkt

    Der chinesische Markt ist kein Selbstläufer mehr. Bild: Tim Adler / press-inform

  • Cockpit eines BMW 7er

    Das Cockpit eines BMW 7er ist manchen Chinesen zu konventionell. Bild: BMW

  • Autonomes Fahren in China

    Autonomes Fahren wird in China vorangetrieben. Bild: press-inform / Audi

  • Nio ES6

    Im Nio ES6 befindet sich ein großes Tablet. Bild: press-inform / Gomoll

  • Geely: Digitale Instrumente im Volvo-Stil

    Digitale Instrumente im Volvo-Stil im Geely Emgrand GSE. Bild: Geely

  • BMW China

    BMW hat in China im letzten Jahr zugelegt. Bild: BMW

  • Mercedes S-Klasse

    Die Mercedes S-Klasse ist im Reich der Mitte beliebt. Bild: Daimler

  • Künstliche Intelligenz

    Künstliche Intelligenz wird auch in China die Mobilität der Zukunft bestimmen. Bild: press-inform / Mercedes

  • BMW-Konnektivitätsdienste

    BMW bietet ebenfalls Konnektivitätsdienste an. Bild: press-inform / BMW