Leerer Büroraum

Rund jedes fünfte Unternehmen befürchtet in Folge der Coronakrise eine Insolvenz.

| von Götz Fuchslocher

18 Prozent der deutschen Unternehmensentscheider halten eine Insolvenz der eigenen Firma für wahrscheinlich. Drei Viertel (75 Prozent) halten dies für unwahrscheinlich, so die Ergebnisse einer Umfrage der internationalen Data & Analytics Group YouGov, unter 529 befragten Unternehmensentscheidern.

Ein Drittel (34 Prozent) der Unternehmensentscheider macht sich laut der Umfrage wegen der Corona-Pandemie Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz. Zwei Drittel (64 Prozent) seien nicht besorgt. Häufiger von Besorgnis sprechen die Entscheider von Unternehmen mit einem Umsatz unter einer Million Euro (40 Prozent). Auf 36 Prozent kommen jene Entscheider von Firmen mit einem Umsatz von einer bis unter zehn Millionen Euro.

Die Hälfte der befragten Entscheider glaubt der Umfrage zufolge, dass sich ihre Mitarbeiter wegen der Corona-Pandemie um ihren Arbeitsplatz sorgen. 42 Prozent glauben dies nicht. Häufiger hätten Entscheider von Unternehmen mit einem Umsatz von einer bis unter zehn Millionen Euro (58 Prozent) angegeben, ihre Mitarbeiter würden sich um ihren Arbeitsplatz sorgen. Entscheider von Firmen mit einem Umsatz unter einer Million Euro sagen dies zu 47 Prozent.

Am häufigsten (60 Prozent) geben Unternehmensentscheider bei der Frage, welchen Einfluss das Coronavirus bereits auf die eigene Firma genommen habe, Unsicherheit und Sorge unter den Mitarbeitern an. Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) sagt, dass durch die Krise Geschäftsreisen und externe Termine abgesagt werden mussten. 47 Prozent sprechen von Umsatzeinbrüchen, 45 Prozent geben an, dass Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten und ebenso viele, dass im Büro mehr auf Hygienemaßnahmen, wie die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, geachtet werde.

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