Chevrolet Sonic 2013

General Motors wird seinen Kleinwagen Chevrolet Sonic in Facebook anpreisen. - Bild: GM

Vor knapp einem Jahr hatte der Werberückzug des Opel-Mutterkonzerns für Wirbel gesorgt, denn der Schritt geschah kurz vor dem Börsengang von Facebook.

Das Online-Netzwerk erklärte am späten Dienstag (Ortszeit) in US-Medien, froh über die Rückkehr von GM zu sein. Der Absprung hatte bei Investoren die Frage aufgeworfen, ob Facebook überhaupt auf absehbare Zeit ausreichend Geld mit Werbung verdienen könne. Die Aktie war nach dem Börsendebüt eingebrochen, hat sich inzwischen aber wieder ein gutes Stück erholt.

Nach Aussagen des zuständigen GM-Marketingmanagers Chris Perry handelt es sich um einen Testlauf. Im Zentrum steht Werbung auf Smartphones. Die Branche dürfte genau auf den Ausgang des Experiments achten. Werbung auf Smartphones mit ihren kleinen Bildschirmen galt als Achillesferse von Facebook. Neue Werbeformate hatten jedoch zuletzt die mobilen Einnahmen angekurbelt. Mit “Facebook Home” hatte Gründer Mark Zuckerberg jüngst zudem eine eigene Benutzeroberfläche für Android-Handys vorgestellt, in die später auch Werbung einfließen soll.

Werbung ist die zentrale Einnahmequelle von Facebook und die Anleger sind entsprechend sensibel bei dem Thema. General Motors ist einer der größten Werbetreibenden in den Vereinigten Staaten. Unabhängig von bezahlten Anzeigen betreibt GM auch eine eigene Facebook-Website. Die war von dem Werberückzug vor einem Jahr nicht betroffen.

Alle Beiträge zu den Stichworten General Motors Facebook

dpa/Guido Kruschke