Seit der Markteinführung in 2010 wurden MicroTorq-Dichtungen in mehr als 14 Motorenplattformen verbaut. Dazu zählt auch die neue ECOTEC-Motorengeneration von General Motors. BIld: Federal-Mogul

Seit der Markteinführung in 2010 wurden MicroTorq-Dichtungen in mehr als 14 Motorenplattformen verbaut. Dazu zählt auch die neue ECOTEC-Motorengeneration von General Motors. BIld: Federal-Mogul

Seit der Markteinführung im Jahre 2010 wurden MicroTorq-Dichtungen in mehr als 14 Motoren-plattformen verbaut, betont man bei Federal-Mogul Powertrain. Das Entwicklungskonzept soll die Reibung um bis zu 80 Prozent gegenüber konventionellen Technologien mindern und die CO2-Emissionen um bis zu 1,5 g/km reduzieren. Dieses basiere auf einem Doppel-Gelenk-Design, das einen gleichbleibenden Wellenkontakt der Dichtlippen gewährleiste, so die Experten. Dadurch biete MicroTorq eine höhere Resistenz gegen Unterdruckbedingungen, wie sie zunehmend in modernen Otto-Motoren herrschen.

„Wir sehen eine stark steigende Nachfrage nach MicroTorq für Pkw-Motorenplattformen“, erklärt Jan Maiden, Senior Vice President, Sealing, Federal-Mogul Powertrain. „Wenn wir MicroTorq in die vordere oder hintere Kurbelwellengehäuseabdeckung integrieren, können wir die Robustheit der Motoren erhöhen und die Montagekosten senken. Zudem testen wir derzeit auch den Einsatz von MicroTorq in Nutzfahrzeugmotoren.“ Das Unternehmen plane Produktionserweiterungen in den Standorten in Mexiko, Ungarn und China, um den weltweit steigenden Bedarf an MicroTorq-Dichtungen von derzeit zwei Millionen auf mehr als zehn Millionen Stück in den nächsten fünf Jahren decken zu können. Die Kurbelwellendichtung ist einer der Gewinner des Automotive News PACE Awards 2015.

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