Sergio Marchionne

Sergio Marchionne hat sich nun die Mehrheit am amerikanischen Traditionsunternehmen Chrysler gesichert. - Bild: Chrysler

Damit ist der Weg für einen kompletten Umbau des Chrysler-Managements und dem weiteren engeren Zusammenschluss zwischen Fiat und Chrysler frei. Fiat-CEO Sergio Marchionne hatte bereits in diesem Jahr den Anteil an Chrysler schrittweise aufgestockt und wiederholt gesagt, die Chrysler-Beteiligung sukzessive bis zur Mehrheitsübernahme auszubauen. Bis zum Jahresende wollte Fiat dabei die Mehrheit übernehmen. Die Bedingung dabei war, dass Chrysler bis dahin seine Regierungsschulden zurückzahlt.

Die Regierungen in den USA und Kanada haben ihre Anteile an Fiat verkauft. Die Italiener halten damit 55,3 Prozent an dem drittgrößten US-Autobauer und dürfen die Mehrheit der Verwaltungsratsmitglieder bestimmen. Die verbleibenden Anteile hält der Gesundheitsfonds der US-Autogewerkschaft UAW.

Fiat war nach der Chrysler-Insolvenz vor zwei Jahren bei dem Konzern eingestiegen. Zuvor war Chrysler von der US-Regierung gestützt worden, dafür übernahm der Staat einen Teil an dem Unternehmen.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke