Fiat Opel

Es ist noch nicht allzu lange her: 2009 hatte sich Fiat schon einmal um eine Übernahme der GM-Tochter Opel bemüht. - Bild: dpa

Nun wird scheinbar der nächste Hut in den Ring geworfen. Doch an einem Kauf von Opel sei Fiat nicht interessiert, sagte am Dienstag Sergio Marchionne. Er reagierte damit auf Spekulationen, Opel könnte eventuell verkauft werden.

Wo Rauch ist, ist auch Feuer?

Doch so abwegig wären mögliche Übernahmeambitionen nicht. 2009 war der italienische Autobauer nach seinem Einstieg beim insolventen US-Autobauer Chrysler offenbar stärker daran interessiert, sich auch Opel zu sichern. Die Rüsselsheimer wären “unser perfekter Partner”, gab Fiat-Chef Sergio Marchionne seinerzeit zu Protokoll.

GM-CEO Daniel Akerson spiele momentan wohl alle Alternativen durch, um die Schlagkraft des stark schwächelnden Europageschäfts zu stärken. Dazu gehöre sowohl die Möglichkeit einer Allianz mit einem anderen europäischen Autobauer als auch ein Zusammengehen mit einem chinesischen Partner. Ein möglicher Allianzpartner könnet durchaus Fiat sein. Ein Verkauf stehe aber nicht zur Disposition.

Doch nach allen Medienberichten, Spekulationen und Dementis bleibt nacvh wie vor die große Unsicherheit für alle Opel-Mitarbeiter, wie es nun weitergehen wird.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke