Ford_Lincoln_China

Der Lincoln MKC ist eines von vier Modellen, das die Ford-Luxusmarke aktuell in China im Markt hat.

| von Frank Volk

Ähnlich wie GM mit Cadillac, versucht Ford seine Tochtermarke Lincoln zum globalen Player im Luxussegment aufzubauen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der chinesische Markt. Dort sieht man noch am ehesten die Möglichkeit, dem dominierenden deutschen Premium-Duo Audi, BMW und Mercedes-Benz Kunden abjagen zu können. Erst 2014 hat man den Sprung auf den größten Automarkt der Welt gewagt. Seither verzeichnet die US-Marke auch beachtliche prozentuale Absatzsteigerungen.

Mit inzwischen vier Modellen, der Limousine MKZ und den drei SUVs MKC, MKK und Navigator ging es in den ersten acht Monaten des Jahres um knapp 191 Prozent aufwärts. Allerdings sind die 20.996 verkauften Autos immer noch ein Bruchteil dessen, was Audi und Co absetzen. Immerhin habe man mit dem jetzt erreichten Volumen eine Größenordnung erreicht, die einen weiteren Ausbau des Händlernetzes ermögliche. Ziel sind 65 Handelsbetriebe bis Ende des Jahres, bis 2017 sollen es dann 80 sein.

Ein Hemmschuh bleibt aber weiterhin, dass Lincoln – im Gegensatz zu Cadillac – keine Fahrzeugfertigung in China hat und derzeit auch keine konkreten Pläne für eine lokale Produktion vorliegen. Das dürfte nach Einschätzung von IHS Automotive das Absatzpotenzial der Marke auch in Zukunft erheblich limitieren.

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