Ford_Kampagne_USA

Schlechte Verkaufszahlen und kaum Hoffnung auf Besserung: Ford hat die landesweiten Anzeigenkampagnen für die Modelle Fiesta, Focus, Fusion und Taurus eingestellt. Bild: Ford

| von Frank Volk

Mark LaNeve, Fords Vizepräsident für Marketing und Vertrieb, bestätigte gegenüber Automotive News, dass man bedeutende Änderungen bei seiner Werbefinanzierung vorgenommen habe. Demnach wurden die landesweiten Werbekampagnen zur Unterstützung der Modelle Fiesta, Focus, Fusion und Taurus eingestellt.

Die Händler sollen in den kommenden zwei Jahren für Modelle wie den Ford Fusion (bauähnlich mit dem europäischen Mondeo) weiter unterstützt werden; es werde jedoch keine weiteren Anzeigen geben. Die Produktion der nordamerikanischen Version des Focus ist beendet und das Unternehmen hat kürzlich einen Plan zum Import einer Version aus China in die USA gestrichen. Während der Ford Fusion noch ein paar Jahre im Programm bleiben soll, wird die Produktion der Modelle Fiesta und Taurus voraussichtlich 2019 enden.

Die Entscheidung, die Werbeunterstützung für diese Modelle zu beenden, dürfte keine großen Auswirkungen auf die Verkaufszahlen des Autobauers in den USA haben. In den Monaten Januar bis August sanken die Autoverkäufe von Ford im Vergleich zum Vorjahr um 16,4 Prozent. Die Nachfrage nach dem Mittelklassemodell Fusion ging um 21,2 Prozent, die von Taurus und Focus um jeweils 17 Prozent zurück.