Die Freudenberg-Gruppe und die Trelleborg-Gruppe haben am 17. Januar einen Letter of Intent über eine mögliche Zusammenarbeit von Vibracoustic und dem Automotive Antivibration Geschäft von Trelleborg unterzeichnet. Die Unternehmen haben sich darauf verständigt, ein 50-50 Joint-Venture zu prüfen.

Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam schwingungstechnische Lösungen für alle Automobilhersteller und alle Fahrzeugsegmente in jeder für die Automobilindustrie wichtigen Weltregion entwickeln und herstellen. Der Vorteil dieses Joint Venture wäre eine breite globale Aufstellung. Von einer starken Basis in Nordamerika und Europa ausgehend, versprechen sich beide Unternehmen besonders in den Regionen Asien und Südamerika Wachstumsmöglichkeiten. Die verschiedenen Schwerpunktregionen der Partner würden sich ergänzen, sodass ein globaler Player für schwingungstechnische Produkte entstünde, mit Präsenz in Nordamerika, Südamerika, Europa und Asien.

Durch die Zusammenarbeit könnten Wachstumspotenziale optimal genutzt werden, denn das neue Gemeinschaftsunternehmen würde Lieferant für alle Fahrzeugklassen sein. Die hohe Entwicklungskompetenz und die besonderen Kundenkontakte von Vibracoustic wären beste Voraussetzungen dafür. Das neue Joint Venture hätte einen Jahresumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro und hätte 8.100 Mitarbeiter in 17 Ländern. Selbstverständlich ist dieses mögliche Joint Venture zwischen den beiden Unternehmen von der Erfüllung bestimmter Bedingungen abhängig, ebenso wie von der Genehmigung der Kartellbehörde.