Drucksensoren in der Stoßstange erkennen zuverlässig einen Unfall mit Personenbeteiligung und

Drucksensoren in der Stoßstange erkennen zuverlässig einen Unfall mit Personenbeteiligung und aktivieren Sicherheitssysteme in der Karosserie. Bild: Continental

Die Automotive News PACE Awards werden jährlich von einer unabhängigen Jury vergeben. Die diesjährige Verleihung der PACE Awards fand Anfang der Woche im Max M. Fisher Music Center in Detroit, Michigan/USA statt.

Sein bereits seit 2011 im Serieneinsatz befindliches System hat der Zulieferer zusammen mit Daimler entwickelt. Das System soll OEMs, die Fahrzeuge in Europa verkaufen, bei der Erfüllung zukünftiger Euro NCAP-Vorgaben unterstützen. Diese berücksichtigen verstärkt Maßnahmen zur Reduzierung der Unfallschwere mit Fußgängern. Nachdem die USA, Japan und andere wichtige Märkte ähnliche Anforderungen stellen, hat Continental eine kostengünstige Lösung auf Basis von Drucksensoren und einem flexiblen Kunststoffschlauch, der zwischen dem Schaumkörper des Stoßfängers und seiner Trägerstruktur eingebettet wird, auf den Weg gebracht.

Das Fußgängerschutzsystem wird bei einem Anprall innerhalb von zehn bis 15 Millisekunden aktiviert und die Motorhaube leicht angehoben. Der dadurch vergrößerte Abstand zwischen der relativ weichen Motorhaube und dem massiven Motorblock absorbiert die Aufprallenergie und mildert die Unfall- und Verletzungsfolgen bei Fußgängern. „Bei der Entwicklung des PPS haben wir unser Ziel erreicht, für unsere Partner in der Automobilindustrie ein Schutzsystem für Fußgänger zu entwickeln, welches nicht nur die neuen und zukünftigen Sicherheitsstandards in allen wichtigen Märkten weltweit erfüllt. Es kann kostengünstig und ohne größere Designänderungen in Fahrzeuge eingebaut werden“, sagte Dr. Bernhard Klumpp, Leiter des Geschäftsbereichs Passive Sicherheit & Sensorik der Continental Division Chassis & Safety. „Der Gewinn des Automotive News PACE Award 2014 für unser Fußgängerschutzsystem stärkt uns in unserem Bestreben, innovative Lösungen für die Automobilhersteller für die kommenden Jahre zu entwickeln.“

Integration des PPS pSAT in den Stoßfänger: Technologie ist in einer Vielzahl von Fahrzeugmodellen leicht zu integrieren. Bild: Continental

Die PPS pSAT-Technologie ist nach Angaben von Continental in einer Vielzahl von Fahrzeugmodellen leicht zu integrieren, dank der hohen Flexibilität in verschiedenen Frontend-Designs. PPS pSAT ist resistent gegen Umwelteinflüsse wie elektrostatische Entladung, Temperatur, Feuchtigkeit und Streulicht. Zusätzlich bietet das System eine Gewichts- und Kostenreduktion im Vergleich zu anderen zurzeit auf dem Markt erhältlichen Lösungen für den Fußgängerschutz.

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Continental/Götz Fuchslocher