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General Motors erwägt eine Verlagerung von Teilen der Produktion, falls die Spannungen in Korea länger anhalten sollten. - Bild: dpa

“Wir erstellen soweit wie möglich Notfallpläne, um die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu garantieren”, sagte General-Motors-Chef Daniel Akerson am Donnerstag dem US-Sender CNBC. Es sei aber schwierig, die Produktion von jetzt auf gleich zu verlagern.

Die Opel-Mutter GM betreibt fünf Fabriken in Südkorea. Jährlich gehen rund 1,3 Millionen der dort hergestellten Fahrzeuge in den Export – auch nach Deutschland. Beispielsweise wird der neue kleine Geländewagen Opel Mokka in Südkorea gefertigt. “Alles, was in Korea vor sich geht, ist wichtig für unsere weltweite Produktion”, sagte Akerson.

GM erwägt Verlagerung von Teilen der Produktion

GM habe wegen der Lage externe Berater engagiert. “Wir versuchen abzuschätzen was passieren könnte.” Das sei jedoch genauso schwierig, wie die Ergebnisse im Baseball vorherzusagen. “Ich denke, nicht einmal Politiker in Washington wissen das.”

Laut Akerson erwägt GM eine Verlagerung von Teilen der Produktion, falls die Spannungen länger anhalten sollten. Man müsse darüber nachdenken, wo Zulieferungen sichergestellt und Mitarbeiter sowie Vermögenswerte geschützt seien. “Das ist eine Sorge, die jeden umtreibt”, sagte Akerson. “Wenn etwas in Korea passiert, wird es die gesamte Branche treffen und nicht nur General Motors.”

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dpa/Guido Kruschke