Chevrolet Volt breit

Der südkoreanische Hersteller LG liefert bereits die Batterien für den Volt (Bild) und den Ampera. - Bild: Chevrolet

Mit dem Wissen von LG bei Batterien und anderen Technologien könne GM sowohl seine Typenvielfalt als auch die Produktionskapazitäten erweitern. Künftige Mobilitätslösungen ließen sich nun erheblich früher realisieren, erklärte GM Vice Chairman Steve Girsky am Donnerstag.

LG liefert bereits Batterien

Die beiden Unternehmen bauen damit ihre bestehende Kooperation aus. Begonnen hatte die Partnerschaft mit dem Chevrolet Volt und Opel Ampera, bei denen die Südkoreaner die Batterien liefern. Künftig sollen Teams aus Ingenieuren beider Unternehmen an der Entwicklung von Kernkomponenten, Fahrzeugstrukturen und -architekturen arbeiten. Die daraus entstehenden Fahrzeuge sollen weltweit angeboten werden.

Schwerpunkt Elektromobilität

GM-Chef Dan Akerson setzt große Hoffnungen in das Thema E-Mobilität und ist bestrebt, GM und die Konzerntöchter an der Spitze zu halten. Man will die Kosten der Elektrofahrzeuge reduzieren, indem mehr Fahrzeuge mit E-Antrieb angeboten und damit die Entwicklungskosten besser verteilt werden. Der Autobauer aus Detroit kündigt zudem ein Cadillac-Coupé mit dem Antriebsstrang des Volt an.

Zielfüherende Kooperationen

Um diese Ziele zu erreichen, setzen die Unternehmen der Autobranche neben Kooperationen mit der Elektronikbranche auch auf brancheninterne Übereinkünfte. Erst am Montag hatten Ford und Toyota angekündigt, bei der Entwicklung von Gas-Elektro-Hybridsystemen für Kleinlaster und Geländewagen zusammenzuarbeiten.

Angesichts weltweiter rigider werdender Abgasvorschriften treiben Autohersteller die Entwicklung von Elektrofahrzeugen zunehmend voran. Erst vor wenigen Wochen hatte die Regierung von US-Präsident Barack Obama neue Normen für den Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen verabschiedet. Bis 2025 soll die Treibstoffeffizienz verdoppelt werden.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke