Norbert Reithofer breit

Beide Autohersteller (Bild BMW-Chef Norbert Reithofer) haben noch keine Entscheidung über die Fortführung ihrer Motorenpartnerschaft getroffen. - Bild: BMW Group

Gegenüber der französischen Zeitung “Les Echos” hat BMW-Chef Norbert Reithofer erklärt, dass die beiden Autohersteller noch keine Entscheidung getroffen haben, ob sie ihre Partnerschaft fortführen werden, die noch bis September 2016 vereinbart ist.

Klares Dementi zum Aus der Partnerschaft

Im September nächsten Jahres werden die beiden Unternehmen erneut über die Zusammenarbeit bei 1,4 und 1,6-Liter-Benzinmotoren beraten. Im Herbst aufgekommene Gerüchte, die Partnerschaft stehe bereits vor dem Ende, wurden dementiert.

Bereits im Oktober 2011 haben BMW und PSA begonnen, ihre jahrzehntealte Partnerschaft auszubauen und beschlossen, gemeinsam Komponenten für Hybridfahrzeuge zu entwickeln. Dieses 100-Millionen-Euro-Projekt hat BMW jedoch acht Monate später beendet. Ursache hierfür ist die Kooperation, die PSA inzwischen mit General Motors eingegangen ist. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass der amerikanische Konzern sieben Prozent des Aktienkapitals der französischen Automobilgruppe kaufen wird und damit zum zweitgrößten Anteilseigner der Peugeot-Familien-Gruppe wird.

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IHS/Julia Lansen