Das Wachstum auf den gesättigten Märkten wie den USA kennt Grenzen. Bild: Daimler

Das Wachstum auf den gesättigten Märkten wie den USA kennt Grenzen. Bild: Daimler

Bis es soweit ist werden die weltweiten Verkaufszahlen durchschnittlich bei 3,2 Prozent liegen. 2022 soll die Wachstumsrate schließlich unter den Wert von 2 Prozent fallen. Insbesondere die gesättigten Märkte – also Nordamerika und Westeuropa – böten kaum noch Wachstumspotential.

Der Grund: Die Erholung nach der großen Krise Ende der Nuller-Jahrer sei dann so gut wie abgeschlossen. Darüber hinaus sei mit sinkenden Bevölkerungszahlen zu rechnen, das heißt die Kundenbasis schrumpft. Wachstumschancen für die Autobauer gibt es hier dann hauptsächlich noch in den Nischen der Fahrzeugsegmente.

Einspringen müssen dann die Wachstumsmärkte. Diese sind laut IHS-Analyst Charles Chesbrough der Schlüsselfaktor für zukünftiges Wachstum. Ein Abflachen des globalen Absatzwachstums werden aber auch sie nicht komplett aufhalten können. Vor allem die Emerging Markets Russland und Brasilien gelten als zu volatil, als dass auf sie 100 Prozent Verlass wäre. Absatzpfeiler bleibt damit China.

So habe der chinesische Markt trotz der derzeit etwas angespannten Situation noch großes Wachstumspotential. Hier ist schließlich die Auto-pro-Einwohner-Rate noch deutlich niedriger als beispielsweise in den USA. So kommen im Reich der Mitte auf 1.000 Einwohner gerade einmal 120 Autos. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind es 800 Autos pro 1.000 Einwohner.