Daniel Akerson

Daniel Akerson: Die Autos von Chevrolet bis Cadillac verkaufen sich gerade blendend. Also werden wir investieren. - Bild: GM

Das Unternehmen sei zuversichtlich, was die Nachfrage nach GM-Fahrzeugen und auch die Wirtschaft allgemein betreffe, begründete CEO Dan Akerson den Schritt. Die Investitionen kämen “on top” zu den bereits getätigten 3,4 Milliarden US-Dollar. In den ersten vier Monaten 2011 hat GM, die Mitte 2009 mit rund 50 Milliarden US-Dollar Steuergeldern vor dem Aus bewahrt wurde, knapp 25 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als in der Vorjahresvergleichszeit. Aktuell hält die US-Regierung noch 26,5 Prozent  an dem Unternehmen.

Die neuen Investitionen werden 4.000 Arbeitsplätze schaffen und sichern, teilte der Automobilbauer mit. Viele der offenen Stellen sollen mit jenen besetzt werden, die in der Insolvenz ihren Job verloren haben. Tausende Beschäftigte waren bei der Beinahepleite auf der Strecke geblieben, die GM nur dank massiver Staatshilfe überleben konnte. Weltweit arbeiten für den Konzern noch 202.000 Menschen.

Dow Jones Newswires/dpa/Guido Kruschke