Opel Russland

Die Astra Limousine gehört zu den beliebten Autos in Russland, konnte aber den Produktionsstopp im Werk bei St.Petersburg auch nicht verhindern. Bild: GM

Grund der Pause waren die mauen Absatzzahlen. Wie auch andere Hersteller leidet GM in Russland unter der Absatzschwäche inbesondere bei den Mittelklasse-Fahrzeugen. Hinzu kommt, dass der für den russischen Markt wichtige Chevrolet Cruze durch einen Modellwechsel einen besonders starken Verkaufsrückgang zu verzeichnen hatte.

2013 wurden in dem in der Nähe von St. Petersburg gelegenen Werk laut Zahlen von IHS Automotive 67.131 Autos gefertigt, deutlich weniger als die 86.244 Einheiten ein Jahr zuvor. Im Februar hatte sich der Abwärtstrend aber deutlich verlangsamt, der Opel Astra konnte sogar zulegen. Wie die russische Nachrichtenagentur Skrin meldet, wird das Werk nun seit Ende März wieder im üblichen Zwei-Schicht-Betrieb gefahren. Mit seinen Sorgen ist GM nicht alleine. Erst am M ittwoch (2. April) hatte Ford Sollers bekannt gegeben, dass im Werk in Vsevolozshk, in dem die Modelle Mondeo und Focus gebaut werden, 700 von rund 3.000 Arbeitsplätzen abgebaut werden.

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Frank Volk