GM braucht wieder Staatshilfen zur Opel-Sanierung. (Bild: Opel)

GM braucht wieder Staatshilfen zur Opel-Sanierung. (Bild: Opel)

Die unendliche Geschichte der Dreiecks-Beziehung Opel, GM und der Bundesrepublick Deutschland hört nicht auf. Dem “Handelsblatt” zufolge, rechnen Bundesregierung und Länder rechnen bald mit einem Antrag des US-Konzerns General Motors (GM) auf Staatshilfe für die Sanierung des Autobauers Opel. Wie aus Länderkreisen verlautete,w ird erwartet, dass das Schreiben aus Detroit in den nächsten Tagen eintrifft.  GM will europaweit rund 2,7 Mrd. Euro Steuergelder einsammeln. Die Amerikaner selbst wollen bisher nur etwa 650 Mio. Euro investieren.

Die Rechnung von GM dürfte Verhandlungskreisen zufolge nicht aufgehen. GM werde tiefer in die eigene Tasche greifen müssen. „Der Eigenanteil von GM ist deutlich zu klein”, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person. Der Bund und die vier Länder mit Opel-Werken – Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und NRW – stehen in ständigem Kontakt. Sie wollen verhindern, dass GM sie gegeneinander ausspielt. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) steht Staatshilfen skeptisch gegenüber. Er hat GM aber eine faire Prüfung des Antrags in Aussicht gestellt. Opel-Chef Nick Reilly will heute zudem die Verhandlungen mit den Betriebsräten über den Lohnverzicht der Belegschaft von jährlich 265 Mio. Euro fortsetzen.