Die Automobilausstellung im Herzen Frankreichs geizt auch in diesem Jahr nicht mit Premieren und Konzepten. Vom Kleinstwagen bis zum Supersportler ist alles am Start ? nur die jeweiligen Elektroabteilungen scheinen Urlaub zu haben.

Wenn in der Stadt der Liebe am 4. Oktober die Tore des Autosalon Paris 2014 öffnen, blickt die Autowelt nach Frankreich. Bis zum 19. Oktober zeigen Hersteller aus aller Welt, was in naher Zukunft auf unseren Straßen herumfahren wird. Dabei spielt die Größe keinerlei Rolle. Denn vom Kleinst- bis zum Supersportwagen hat nahezu alles den Weg an die Seine gefunden. Vor allem aber wird sich in diesem Jahr der Blick auf ein Kleinstwagen-Paar konzentrieren, das zur einen Hälfte deutsch und zur anderen Hälfte französisch ist.

Gemeint sind der Smart und der Renault Twingo. Der deutsche Part teilt sich noch in den zweisitzigen ForTwo und den Viersitzer ForFour, der sich die Plattform mit dem Twingo teilt. Ebenfalls aus dem Heimatland der Messe und den Händen des Twingo-Herstellers Renault sind der Espace mit sieben Plätzen und der Megane R.S. 275 Trophy mit viel Leistung zu sehen. Peugeot präsentiert das Facelift des 508, sowie die Premiere des 308 GT und SW GT. Mit dem rund 4,20 Meter langen Divine DS zeigt auch der dritte Franzose im Bunde, Citroen, was er Schönes im Köcher hat.

Deutsche Neuheitenflut

Aus Deutschland ist gleich eine ganze Schar an Neuheiten zu bestaunen. Die Ingolstädter aus dem Hause Audi gewähren erste Blicke auf ihren TT Roadster, sowie Facelifts des A7 Sportback, A6 und des Sportwagens RS6. Von Mercedes sind der GT, der C63 AMG und die überarbeiteten Versionen des CLS und der B-Klasse zu sehen. Allein der neue Supersportler GT soll über 510 PS sowie eine brachiale Soundkulisse verfügen. Wesentlich ruhiger wird es da bei der Konkurrenz aus München zugehen, die das 2er Cabrio und den neuen X6 präsentieren. Aus Wolfsburg rollen der neue VW Passat B8 und der neue VW Touran an. Ein weiteres Messehighlight steht bei auf dem Messestand von Opel: der neue Corsa. Bei Mini ist ein neuer Fünftürer der Star der Messe. Porsche zeigte den überarbeiteten Cayenne und Ford den S-Max und den Edge.

Frankreichs weitere direkte Nachbarstaaten bringen ebenfalls ein paar sehenswerte Neuheiten nach Paris. So werden voraussichtlich der neue Alfa Romeo 4C Spider und der Aston Martin V12 Vantage Roadster die Herzen der Sportwagenfans höher schlagen lassen. Jaguar enthüllt seinen neuen XE, der über eine Aluminium-Karosserie und neue Motoren verfügt. Richtig viel Kraft ist bei Range Rover zu bestaunen. Der Sport SVR ist mit einem 550 PS starken Kompressor-V8 ausgestattet. Besonders stolz sind die Briten auf ihre Nordschleifenrunde. Acht Minuten und 14 Sekunden hat diese nur gedauert. Der Nachfolger des Land Rover Freelander steht mit dem Land Rover Discovery Sport auch schon in den Pariser-Startlöchern. Aus dem warmen Spanien rollte der Seat Leon X-Perience zur Messe, aus Tschechien der neue Skoda Fabia und aus dem hohen Norden der neue Volvo XC90. Fiat enthüllt zum ersten Mal den 500 X, der auf der Plattform des ebenfalls in Paris stehenden Jeep Renegade basiert.

Mazdas Messestar MX-5

Unter den zahlreichen Weltpremieren sind natürlich auch in diesem Jahr viele asiatische Fahrzeuge vertreten. Und die Neuvorstellung, die das größte öffentliche Interesse auf sich ziehen wird, steht dieses Mal bei Mazda: der neue MX-5. Neben dem kleinen Roadster ist noch der Mazda 2 zu sehen. Ebenfalls im Kleinwagensegment fahren der neue Hyundai i20 und der der überarbeitete Toyota Yaris herum. Klein aber sportlich geht es bei Honda mit dem neuen Civic Type R zur Sache. Nissan präsentiert mit dem Pulsar einen Angriff auf die Golfklasse. Luxustochter Infiniti feiert mit ihrem Q70 eine Weltpremiere. Um fast zehn Zentimeter auf eine Gesamtlänge von 4,78 Meter gestreckt steht die neue Generation des Kia Sorento in Paris. Mit dem Suzuki Vitara feiert ein weiterer SUV seinen Neueinstieg in die Welt der Automobile.

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Marcel Sommer; press-inform