Hyundai Sonata USA

Hyundai will in den USA in diesem Jahr mehr als 600.000 Autos verkaufen, darunter auch das Modell Sonata. - Bild: Hyundai

Das Unternehmen aus Seoul, das im Mai von der Misere der Japaner profitierte und in den USA 21 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr verkaufte, will in diesem Jahr mehr als fünf Prozent des US-Marktes auf sich vereinen.

Punkten kann der Konzern vor allem mit seinen vergleichsweise Sprit sparenden und preiswerten Automobilen.

Insgesamt will Hyundai in den USA in diesem Jahr mehr als 600.000 Autos verkaufen, sagte Manager Kim Seung-tack Dow Jones Newswires in einem Interview. Bisher war ein Absatz von 590.000 Fahrzeugen angepeilt worden. In den ersten fünf Monaten seien 263.588 Einheiten verkauft worden. Damit sei das Ziel von mehr als fünf Prozent Marktanteil schon im Zeitraum Januar bis Mai erreicht gewesen. Im Mai alleine lag der Anteil bei 5,6 Prozent, im Jahr 2010 bei 4,6 Prozent.

Zur Förderung des Verkaufs werde Hyundai weiterhin einen Rabatt von 1.000 US-Dollar je Fahrzeug anbieten. Die japanischen Wettbewerber hatten die Kaufanreize wegen Lieferschwierigkeiten zuletzt reduziert. Auch die US-Anbieter zeigten sich weniger großzügig.

Allerdings liegt Hyundai mit ihrem Rabatt unter dem Branchendurchschnitt – im Mai lag er bei 2.071 US-Dollar je Fahrzeug. 2007/08 hatte Hyundai noch 4.000 bis 5.000 US-Dollar geboten.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke