Toyota Auris

Toyotas Neuwagenverkäufe sanken im April um 68,7 Prozent auf 35.557 Fahrzeuge. - Bild: Toyota

Die Verkäufe neuer Autos, Lkw und Busse sanken im April aufgrund von Produktionsstörungen und Nachfrageeinbußen zum Vorjahreszeitraum um 51 Prozent auf 108.824 Fahrzeuge, wie die japanische Autohändlervereinigung am Montag mitteilte. Der Einbruch markiert den stärksten Rückgang seit der Erhebung der Statistik im Jahr 1968.

Am stärksten betroffen war im April Toyota, deren Verkäufe um 68,7 Prozent auf 35.557 Fahrzeuge fielen. Nissan verkaufte mit 17.413 Autos 37,2 Prozent weniger Fahrzeuge und Honda verzeichnete einen Rückgang um 48,5 Prozent auf 18.923 Automobile. Die drei großen japanischen Automobilproduzenten hatten ihre Produktion Mitte April wieder hochgefahren, jedoch zunächst nur mit halber Kraft.

Von dem Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami waren zahlreiche Automobilhersteller und -zulieferer betroffen. Da das gesamte Ausmaß der Produktionseinbußen bislang noch nicht auszumachen ist, haben die japanischen Autokonzerne bislang auf Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr verzichtet. Toyota und Honda hatten mitgeteilt, vor Jahresende zur vollen Kapazitätsauslastung zurückkehren zu wollen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke