Airbag von Takata: Bild: Takata.com

Im Airbag-Desaster verweigert der japanische Zulieferer Takata bislang ein Ausweitung der Rückrufe. Nun will die japanische Regierung per Gesetz auch vorsorgliche Rückrufe ermöglichen. Bild: Takata

Derzeit haben die japanischen Behörden keine Handhabe, Rückrufe anzuordnen, wenn sie nicht die genaue Ursache des Problems kennen, so das japanische Online-Magazin Japan Today. Das Ministerium arbeitet mit den US-Behörden und den Autobauern zusammen, um die Wurzel des Problems mit den Takata-Airbags zu ermitteln, die zum Rückruf von mittlerweile etwa 20 Millionen Fahrzeugen von zehn verschiedenen Herstellern geführt haben.

Die Weigerung Takatas, eine Anordnung der US-Verkehrssicherheitsbehörde zu befolgen und den Rückruf auf das ganze Land auszuweiten, hat dazu geführt, dass das japanische Transportministerium nun das Rückrufsystem im eigenen Land auf den Prüfstand stellt.

Mehrere Autobauer, darunter Honda, Mazda und Ford, haben inzwischen ihrerseits ihre Rückrufe als Antwort auf die Anordnungen der US-Behörden erweitert.

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Andreas Karius