Joyson Preh

Auf dem Weg zu einem wachsenden Technologieunternehmen im Automotive-Markt: Joyson Chairman und Gesellschafter Jeff Wang und Preh-Chef Dr. Michael Roesnick. - Bild: Preh

Dazu wird die chinesische Investment Holding 74,9 Prozent der Anteile erwerben. Die bisherigen Mehrheitsgesellschafter, die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt a. M. und das Management bleiben mit 25,1 Prozent beteiligt.

Mit dem Mehrheitserwerb soll ein wachsendes Technologieunternehmen mit über 500 Millionen Euro Umsatz entstehen, das als Automotive-Spezialist über beste Marktzugänge in Europa, den USA und China verfügt. Die Preh-Geschäftsführung wird weiterhin die weltweiten Aktivitäten von Joyson und Preh in der Automobilelektronik von Bad Neustadt aus führen und weiter ausbauen.

Die Mehrheitsbeteiligung folgt auf ein Joint-Venture, das Joyson und Preh im August 2010 für den chinesischen Markt gestartet hatten. Durch die gesellschaftsrechtliche Verbindung sollen die Marktpotenziale beider Unternehmen in Europa, Nordamerika und Asien noch konsequenter genutzt werden. Über die Modalitäten der Transaktion wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug des Kaufvertrages steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.

China wird immer mehr zum entscheidenden Motor für die globale Automobilbranche. Das Joint-Venture mit Joyson war deshalb die konsequente Fortsetzung unserer Internationalisierungsstrategie, die uns über unsere Werke in Portugal, Mexiko und Rumänien schließlich nach China geführt hat. Dass die Zusammenarbeit im Joint-Venture unseren Partner Joyson nun zu einem Einstieg bei Preh bewogen hat, sehe ich als große Chance für uns.“, erklärte Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH