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Teilerfolg für die Schwaben. Zwölf der zuletzt 32 Kläger haben ihre Berufung gegen die Abweisung ihrer Klagen mit Zustimmung der Porsche SE zurückgenommen. - Bild: dpa

Laut Angaben des Sportwagenherstellers haben insgesamt zwölf der zuletzt 32 Kläger ihre Berufung gegen die Abweisung ihrer Klagen mit Zustimmung der Porsche SE zurückgenommen. Die Rücknahme bedarf zu ihrer Wirksamkeit noch der Annahme durch das Gericht, teilte Porsche am Mittwochabend weiter mit.

Das Berufungsverfahren in Bezug auf die verbleibenden 20 Kläger bleibe von der Rücknahme unberührt. Die Porsche SE halte die Klagen weiterhin für unzulässig und unbegründet, so das Stuttgarter Unternehmen in der Mitteilung weiter.

Hohe Schadensersatzforderungen gegen die Porsche SE

Vor dem US-Gericht hatten ursprünglich insgesamt 46 Hedgefonds Schadenersatzklagen gegen die Porsche SE und zum Teil auch gegen ehemalige Vorstandsmitglieder der Porsche SE erhoben und einen Schaden von insgesamt mehr als 2,5 Milliarden Dollar geltend gemacht. Die Kläger hatten Ansprüche auf der Grundlage der US-Wertpapiergesetze und des sogenannten Common Law im Zusammenhang mit dem Erwerb von VW-Stammaktien durch die Porsche SE und den diesbezüglichen Veröffentlichungen im Jahr 2008 behauptet. Das US-Gericht hatte die Klagen im Dezember 2010 in erster Instanz abgewiesen. Hiergegen hatten 32 Kläger Berufung eingelegt.

Ende Dezember hatte die Porsche SE bereits einen Teilerfolg gegen einige Hedgefonds errungen. Dabei ging es um die Frage, welches Gericht zuständig ist.

Klagen in Deutschland bleiben unberührt

Für die 12 Kläger die ihre Berufung zurückgenommen haben ist bei dem Landgericht Braunschweig seit Ende 2011 eine Schadenersatzklage gegen die Porsche SE anhängig, die von der Berufungsrücknahme unberührt bleibt. Mit dieser Klage wurde zuletzt ein Gesamtschaden von rund 1,8 Milliarden Euro geltend gemacht, wobei offen geblieben ist, in welchem Umfang damit auch ein Schaden geltend gemacht wird, der bereits vor dem U.S. Court verfolgt wurde. Die Porsche SE hält die Klage für unbegründet.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke