Optisch ist der ganz klar auf die Konkurrenz von BMW X3, Mercedes GLK und Audi Q5 zugepfeilte Asiate allemal ein Hingucker. Wie bei den anderen Modellen der Konzernfamilie gibt es den martialisch anmutenden Diabolo-Kühlergrill und viele überraschende Schnitte und Linien. Auch der Innenraum zeigt sich betont sportlich und edel. Ob die optische Dynamik jedoch technisch unterfüttert ist, lässt sich nur schwer beurteilen, denn Lexus gibt sich zu den technischen Daten noch zurückhaltend. Fest steht nur, dass das Volumenmodell den Namen Lexus NX 300h tragen soll und optional über einen Hybridantrieb verfügt. Wahlweise ist der neue NX mit Front- und Allradantrieb zu bekommen.

Um gegen die starke internationale und besonders die deutsche Premiumkonkurrenz zu bestehen, dürfte die Maximalleistung des NX 300h bei mindestens 250 PS und sein Normverbrauch bei rund fünf Litern liegen. Bleibt zu hoffen, dass der Lexus NX 300h mehr Tatendrang an den Tag legt, als die Limousine des IS 300h. Sie zuckelt der Mittelklassekonkurrenz mit einem müden 2,5-Liter-Vierzylinder hinterher, der zwar als Gesamtleistung aus 181 PS starkem Saug-Benziner und 105 Kilowatt starkem Elektromodul insgesamt 164 kW / 223 PS und ein maximales Drehmoment von 221 Nm leistet, jedoch am Steuer jeden Tatendrang vermissen lässt.

Ob Lexus mit dem NX dem Trend zu lokaler Fertigung in China folgt, ist für die Zukunft “nicht auszuschließen”, mittelfristig allerdings noch nicht geplant, so eine Lexus-Sprecherin auf Nachfrage. Der NX wird in Japan gebaut und von dort nach China exportiert. Keine Informationen gibt es bislang zum Verkaufsstart in China. Für Europa und die USA ist der Marktstart des bulligen SUV im vierten Quartal 2014 geplant.

An Bord des Lexus NX finden sich zahlreiche innovative Technologien. Dazu gehören die Möglichkeit, Mobiltelefone kabellos zu laden, sowie die neue Generation des Lexus Remote Touch Bedienelements mit Touchpad. Hinzu kommen ein Multiinformations- und Head-Up-Display, ein Totwinkel-Assistent sowie ein Rückraum-Assistent. Preislich dürfte der Lexus NX als Fronttriebler bei 40.000 Euro starten.

Ab 4. Quartal in Europa und USA

Ob Lexus mit dem NX dem Trend zu lokaler Fertigung in China folgt ist für die Zukunft “nicht auszuschließen”, mittelfristig allerdings noch nicht geplant, so eine Lexus-Sprecherin. Der NX wird in Japan gebaut und von dort nach China exportiert. Wann der japanische Hochbeiner dort an den Verkaufsstart geht, wollte man seitens des Herstellers ebenso wenig sagen wie zum geplanten Absatzvolumen auf dem wichtigsten Automark der Welt. Für Europa und die USA ist der Marktstart im vierten Quartal 2014 geplant.

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Stefan Grundhoff / Frank Volk