Die Pecqueur-Uhr verfügt über zwei Zifferblätter, so dass eine zweite Zeitzone eingestellt werden kann. Bild: Peugeot

Die Pecqueur-Uhr verfügt über zwei Zifferblätter, so dass eine zweite Zeitzone eingestellt werden kann. Bild: Peugeot

Seit 2012 können auch Kunden außerhalb des Automobilumfelds die Designkompetenz des französischen Herstellers nutzen. Vor zweieinhalb Jahren hat Peugeot nämlich sein hochmodernes Design Lab in Paris eröffnet. Das Peugeot Design Lab ist auf Global Brand Design und die Entwicklung von Markenstrategien spezialisiert. Es ist in das Peugeot Designzentrum integriert und kann dessen Ressourcen umfassend nutzen. Jüngstes Ergebnis der Designkompetenz des Peugeot Design Lab ist eine Konzept-Uhr für die neue Schweizer Uhrenmanufaktur Pecqueur Conceptuals. Sie ist nach dem französischen Uhrmacher Onésiphore Pecqueur (1792-1852) benannt, der 1827 das Differenzialgetriebe erfunden hat ? und somit auch zu den Pionieren der späterenAutomobiltechnik zählt.

Die Pecqueur-Uhr verfügt zum einen über zwei Zifferblätter, so dass eine zweite Zeitzone eingestellt werden kann. Damit die Verbindung zu Onésiphore Pecqueur auch über das Design erkennbar ist, gibt die Vorderseite darüber hinaus den Blick auf die Differenzialbrücke frei. Diese Besonderheit passt nach Angaben des OEM in die Markenstrategie, die das Peugeot Design Lab für den Uhrenhersteller entwickelt hat. Die beiden Prototypen der Luxusuhr mit Manufakturwerk werden zurzeit auf dem Genfer Uhrensalon (19. bis 23. Januar 2015) präsentiert.

Geleitet wird das Peugeot Design Lab von Cathal Loughnane. Der gebürtige Ire hat zuvor zwölf Jahre in den Designabteilungen der Marken von PSA Peugeot Citroën Erfahrung gesammelt (Innendesign und Concept Cars). Er arbeitet direkt unter der Leitung von Gilles Vidal, dem Chef-Designer von Peugeot.

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