Mapal Mexiko Eröffnung 2. Werk

Dr. Jochen Kress (li., Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe) übergibt eine Gedenktafel zur Werkseröffnung im mexikanischen Querétaro an Lazaro Garza Sr. (re., CEO von Mapal Frhenosa Mexiko), Bild Mitte: Francisco Dominguez Servién (Gouverneur von Querétaro). Bild: Mapal

Wie Mapal meldet, sind rund 2,3 Millionen Euro in den Bau der neuen Niederlassung geflossen. Mexiko sei ein strategisch wichtiger Standort mit großem Entwicklungspotenzial, hört man aus der Zentrale der Experten für Präzisionswerkzeuge in Aalen. Mapal Frhenosa, ein Joint Venture der Mapal Gruppe, habe in Mexiko eine führende Marktstellung im Bereich der Präzisionswerkzeuge, heißt es. Mapal beschäftigt dort rund 120 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Monterrey im Norden des Landes. Mit dem neuen Werk in Querétaro stehen laut Mapal nun deutlich mehr Fertigungskapazitäten für die Wiederaufbereitung von Werkzeugen zur Verfügung. Zudem schaffe man sukzessive 100 neue Arbeitsplätze.

Wie das Unternehmen mitteilt, bietet Mapal Frhenosa neben individuellen Prozesslösungen für die Bearbeitung von Werkstoffen aller Art sowohl in Monterrey als auch in Querétaro eine schnelle Wiederaufbereitung von PKD-Werkzeugen sowie den Nachschliff von Vollhartmetallwerkzeugen an. Die Maschinenausstattung und die Fertigungsprozesse seien in beiden Werken identisch und stünden in Einklang mit den hohen internationalen Standards der Mapal Gruppe. „Mit dem zweiten Standort sind wir in der Lage, unsere Reaktionszeiten deutlich zu steigern und den wachsenden Anforderungen unserer Kunden zu entsprechen“, so Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der Mapal Gruppe.

Querétaro habe sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Industriezentrum für die internationale Automobil- und Luftfahrtindustrie entwickelt, heißt es weiter. „Die neu geschaffenen Kapazitäten sind für uns eine Investition in die Zukunft. Wir wollen weiter wachsen, “ erklärt Lazaro Garzo Sr., CEO von Mapal Frhenosa Mexiko.