Sergio Marchionne

Sergio Marchionne: Ein Hauptsitz der beiden Konzerne in den Niederlanden könnte einen symbolischen Krieg zwischen den beiden Seiten entschärfen. - Bild: Chrysler

Die italienische Zeitung “Repubblica” berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass sich im Streit um den künftigen Standort der gemeinsamen Firmenzentrale ein Kompromiß für beide Autobauer abzeichnet.

Streit vermeiden und Steuern sparen

Das aus dem Zusammenschluss beider Konzerne entstehende neue Unternehmen könnte mit Sitz in den Niederlanden gegründet werden. Das würde zum einen Streitigkeiten in Italien vermeiden und zum anderen Steuern sparen,

Im Februar 2011 ließ Fiats oberster Lenker Sergio Marchionne verlauten, dass es wohl zwei bis drei Jahre dauern könnte, die beiden Firmen zu einer zusammenzuführen – mit dem Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Diese Aussage führte zu lautstarken Protesten in Italien, wie “Repubblica” berichtete.

Proteste in Italien

Und so würde ein Hauptsitz in den Niederlanden einen “symbolischen Krieg zwischen den beiden Seiten des Atlantiks entschärfen”, schrieb das italienische Blatt am Freitag.

Der italienische Autobauer Fiat stieg 2009 bei Chrysler ein und übernahm dort auch das Management. Seit kurzem hält der Konzern aus Turin die Mehrheit an dem US-Hersteller.

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